Papier ~ 13,5x10 cm ~ 2. Hälfte 15. Jh. ~
Westfalen-Niederrhein (Helmstedt?) ~ mittelniederländische
Sammelhandschrift
Herkunft
Gefunden in der Abteikirche von Werden,
früher aufbewahrt im Pfarrarchiv von Werden, heutiger Aufbewahrungsort
unbekannt. G.G. Wilbrink vermutete u.a. aufgrund sprachlicher Merkmale,
dass die Handschrift von Chorfrauen aus dem Windesheimer Frauenkloster
S. Johannes Baptista in Kampen geschrieben wurde, als diese im Auftrag
von Johannes Busch das Augustinerinnenkloster Marienberg in Helmstedt
reformierten.
Inhalt
Die Handschrift besteht aus drei Teilen, von drei Händen
geschrieben. Der erste, unvollständige Teil enthält 23 niederdeutsch/niederländische
Lieder, ohne Notation. Dieser Teil bricht ab bei Lied 23.
Literatur
Franz Jostes, ‘Eine Werdener
Liederhandschrift aus der Zeit um 1500’, in: Jahrbuch
des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung 14 (1888), S. 60-89
Tervooren 2006,
166-167
Wilbrink 1930, S. 14, 58, 95-113, 192-217.
Repertorium van het Nederlandse lied
Nr. H255
Editionen
Jostes 1888 (alle Lieder)
Wilbrink 1930,
S. 95-113 (Auszüge)
Van Seggelen 1966 (ein Lied)
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Zuletzt
bearbeitet am
02-07-2011
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